Die zarten und gleichzeitig spannungsvollen Schmuckstücke von Kathrin Sättele bestechen durch Leichtigkeit und plastisches Volumen. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Schmiedeprozess. Der Hammerschlag bestimmt den Schwung und die Stärke der Linien. Indem der Querschnitt von rund zur Fläche wechselt, entstehen Formverläufe, die den Schmuck lebendig und gewachsen erscheinen lassen. Der geschmiedete Golddraht erweckt zudem Assoziationen von dreidimensionalen Kaligrafien.
Unverwechselbar sind die „Ohrflügel“ der Designerin, ein bezaubernder Ohrschmuck ohne das übliche Ohrlochstechen. Die „Ohrflügel“ wurden 2008 mit dem iF produkt design award ausgezeichnet. Eine Bestätigung für moderne Klassiker von zeitloser Eleganz.