Die formale Schlichtheit der in Gold und Silber gearbeiteten Ketten löst sich im genaueren Hinsehen in unzählige gleiche Elemente auf. Diese werden aus industrieller Meterware wie Draht und maschinell hergestellten Ketten gefertigt und von Hand miteinander verbunden. Aneinandergereiht entstehen aus tausenden von Teilen bewegliche und harmonisch in sich geschlossene Ketten, die sich flexibel dem Körper der Trägerin anpassen. Der visuelle Moment der Überraschung setzt sich in der haptischen Erfahrung von Gewicht und Oberfläche der Stücke fort - Eigenschaften, die mit der Dauer des repetitiven Arbeitsprozesses und dem damit verbundenen Umgang mit Material und Form in Zusammenhang stehen. Konsequent und jenseits kurzlebiger Moden entstehen ruhige Arbeiten voller Feinheiten, die den Wunsch nach Dauer und einer individuellen Verbindung von Schmuckstück und Trägerin zum Ausdruck bringen.